Amnesty Journal Deutschland Türkei 29. April 2020

Deniz Yücel: "Gute Geschichten muss man erz?hlen"

Blick über die Stadt Berlin auf ein Geb?ude des Springer-Konzerns, auf dessen Dach ein Banner mit dem Schriftzug "Free Deniz" leuchtet.

Berlin aufs Dach gestiegen: Auch der Springer-Konzern machte im Jahr 2017 bei der Solidarit?tskampagne mit.

Deniz Yücel über die Türkei, ihr Verh?ltnis zu Deutschland, seine Zeit in Haft und sein Buch.

Interview: Markus Bickel und Maik S?hler

Der Blick reicht weit über Berlin, doch das Gespr?ch wird die Stadt schnell verlassen und sich dem gro?en Gegensatz zwischen Freiheit und Unfreiheit zuwenden. Wir, das sind Deniz Yücel, Markus Bickel und Maik S?hler, treffen uns im 19. Stock des Axel-Springer-Hochhauses in Berlin-Kreuzberg. ?Es ist übrigens ein merkwürdiges Gefühl, dass einer meiner Ausbilder mich jetzt interviewt?, sagt Yücel zu Beginn des Interviews zu Maik S?hler. Er erinnert daran, dass die drei sich seit über 20 Jahren kennen und regt an, auch im ver?ffentlichten Interview beim ?Du? zu bleiben. Diesen Wunsch wollen wir Deniz nicht abschlagen.

Auf vielen Fotos der "Free-Deniz-Kampagne" warst du mit einer Zigarette im Mundwinkel zu sehen und in deinem Buch "Agentterrorist" beklagst du dich bitter, dass du im Polizei-gewahrsam nicht rauchen durftest. Nun sitzen wir in einer Raucherlounge und du rauchst nicht. Was ist da los?

Im Polizeigewahrsam habe ich 13 Tage verbracht und durfte nur selten rauchen. Die reingeschmuggelten Nikotinpflaster waren kein ad?quater Ersatz. Ich rauche gerne. Und habe trotzdem jetzt aufgeh?rt. Seit Neujahr. Wenn ich an der Bushaltestelle neben Rauchern warten muss, stelle ich mich gerne in den Wind und schnuppere ein bisschen mit. Ich habe viel geraucht und im Alter von 46 Jahren ist es an der Zeit gewesen, aufzuh?ren.

Wir sehen Nikotinkaugummis vor dir auf dem Tisch und in deiner Hand eine Gebetskette.

Es sind die st?rksten Nikotinkaugummis, die es gibt. Im Knast hatte ich auch eine Gebetskette, die habe ich aber verschenkt. Jetzt habe ich wieder eine, die mir beim Nichtrauchen hilft. Nochmal kurz zum Polizeigewahrsam im Jahr 2017. Man sperrt mich ein, nimmt mir die Freiheit, und ich als Raucher -erfahre eine weitere Unfreiheit, weil ich die ganze Zeit ans Rauchen denken muss. Das hat mir nicht gefallen. Wie abh?ngig ich vom Rauchen war, habe ich da zum ersten Mal bemerkt.

Du bist jetzt seit zwei Jahren wieder in Freiheit. Wie ver?ndert sich da der Blick auf die Zeit im Gef?ngnis?

Direkt nach dem Gef?ngnis gab es Situationen, die ich sehr genossen habe. Den Nachthimmel und die Sterne nach einem Jahr wieder anzusehen. über einen Markt zu laufen. Alkohol zu trinken. Allt?gliche Sachen, deren Qualit?t man erst bemerkt, wenn man sie vermisst. Aber so, wie man sich daran gew?hnt, eingesperrt zu sein, gew?hnt man sich auch wieder daran, in Freiheit zu sein. Dieses "Wow"-Gefühl habe ich mittlerweile -seltener, zuletzt hatte ich es, als Dilek und ich unsere Hochzeit nachgefeiert haben. Wir haben im Hochsicherheitsgef?ngnis unter Bewachung geheiratet. Das in Freiheit und mit vielen Freunden nachzufeiern, war einfach toll.

Ein Jahr unschuldig im Knast – wie viel ist noch da von der Wut und der Emp?rung, ins Gef?ngnis gesteckt worden zu sein, nur weil du deinen Job ausübtest?

Ich stehe jetzt vor der Aufgabe, das alles in mein Leben einzuordnen. Ich kann das nicht vergessen und andere Leute k?nnen das auch nicht vergessen. Ich war gerade für die Welt zur Berichterstattung auf einer Indymedia-Unterstützer-Demo in Leipzig. Zuerst finden sich ein paar Kollegen, die Selfies mit mir machen wollen. Dann wollen Demonstranten auch. Und am Bahnhof auch noch Bundespolizisten. Das zeigt, dass sich meine Rolle als Journalist offensichtlich ver?ndert hat. Und es zeigt: Selbst wenn ich das Knastetikett ablegen k?nnte, machen andere das noch lange nicht.

Der Journalist Deniz Yücel mit ZIgarette im Mundwinkel und seine Frau Dilek Mayatürk l?cheln jemandem zu.

Ein rauschendes Hochzeitsfest nachgefeiert: Deniz Yücel und Dilek Mayatürk.

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Ist es überhaupt m?glich, wieder als der Deniz Yücel journalistisch zu arbeiten, der du vor dem Jahr Gef?ngnis warst?

Nein, jedenfalls nicht uneingeschr?nkt. Ich bin für die taz als "Provo"-Reporter bei einer der ersten Pegida-Demos mitgelaufen, eine Deutschlandfahne in der Hand. Und in der Türkei habe ich in der Provinz gerne am ?rtlichen AKP-Parteibüro geklopft, um ins Gespr?ch zu kommen. Solche Sachen gingen heute nicht mehr. Dennoch: Der Anspruch muss sein, wieder so normal wie m?glich als Reporter arbeiten zu k?nnen und einen selbstbestimmten Umgang mit dem Jahr im Gef?ngnis zu finden. Wenn ich das Jahr nicht abschütteln k?nnte, würde das ja auch bedeuten, dass die gewonnen h?tten, dass ich den Knast weiter mit mir rumschleppe.

Dein Buch ist mittlerweile als H?rbuch erschienen, es gab eine Lesereise durch Deutschland. Welche Rolle spielen das Buch und das Lesen vor Publikum dabei, einen selbstbestimmten Umgang mit Haft und Repression zu finden?

Ich habe das Buch aus zwei Gründen geschrieben. Zuerst als Therapie. Ich habe schon im Knast gemerkt, dass Schreiben mir gut tut. Der zweite, wichtigere Grund war: Es ist einfach eine gute Geschichte. Und zum Einmaleins des Journalismus geh?rt die Erkenntnis: Gute Geschichten muss man erz?hlen. Als ich die erste Fassung des Buches gelesen habe, gab es einige Passagen, bei denen ich gestaunt habe und vor mir selbst erschrocken bin.

Welche Passagen waren das?

Alle, in denen ich k?mpferisch und unbeugsam bin. Das war eine wichtige Botschaft im Gef?ngnis: Ich lasse mich nicht mundtot machen, ich lasse mich nicht unterkriegen, ich leiste Widerstand. Erst beim Lesen habe ich dann gemerkt, wie krass das war. Wie sehr ich manchmal meine Frau Dilek und meinen Anwalt Veysel Ok in Gefahr gebracht habe. Dabei war es nicht so, dass man mir das im Knast nicht gesagt h?tte. Da habe ich diese Warnungen zur Kenntnis genommen und trotzdem nicht aufgeh?rt. Dieser Drang, allen zu zeigen, ihr kriegt mich nicht klein, ihr Arschl?cher, das hatte eine Entschlossenheit, die auch als Rücksichtslosigkeit gelesen werden kann. Das fand ich erschreckend, ich kann auf viele meiner K?mpfe stolz sein, aber nicht auf alle. Das Buch hat mir sehr dabei geholfen, das zu verstehen.

Würdest du alles wieder so schreiben?

Ja. Ich wollte die Geschichte so erz?hlen, wie sie war – auch detailliert und pers?nlich, aber nicht indiskret. Denn in so einer Extremsituation kann jeder einmal etwas unüberlegt sagen, das wiederzugeben für die Beteiligten blo?stellend sein k?nnte. Ich habe mit fast allen der im Buch Erw?hnten die entsprechenden Stellen abgesprochen. Das gilt auch für Minister der Bundesregierung. Es gilt aber nicht für Erdo?an und seine Büttel, da fehlten mir die Kontaktadressen.

Da ist sie wieder, deine Ironie. Im Buch geht sie oft unter in all dem Chaos, das so passiert.

So war das auch. Das Buch zeigt gut, wie ich halt ticke. Und wenn ich so nicht tickte, h?tte ich dieses Jahr nicht so überstehen k?nnen.

Es gab keine Zeit, in der ich über das deutsch-türkische Verh?ltnis so gut im Bilde war wie in der Zeit im Knast.

Deniz
Yücel
Journalist und Autor

Ein entscheidendes Motiv des Buches ist das der Feindanalyse, die du von einem anderen Gefangenen lernst. Was ist das Ziel derer, die dich einsperren? Wie weit wollen sie es treiben? Du schreibst: Solche Fragen seien es, die dafür gesorgt h?tten, dass du klarer siehst.

Ja. Und das bedeutet zuerst: recherchieren. Es gab keine Zeit, in der ich über das deutsch-türkische Verh?ltnis so gut im Bilde war wie in der Zeit im Knast. Zeitung lesen ist das eine, das andere sind Recherchen, die ich aus dem Gef?ngnis gemacht habe. Da gab es pl?tzlich diese ?Terrorliste? – deutsche Unternehmen, die der Unterstützung des Terrorismus verd?chtigt werden. Daim-ler und BASF standen drauf. Das war dann doch ein biss-chen viel, und die türkische Regierung hat das zurückgenommen. Eine Woche sp?ter hat dann Ministerpr?sident Binali Yildirim die Vertreter deutscher Unternehmen zum Mittagessen eingeladen, und am Tisch sa? auch, in anderer Funktion, einer meiner Anw?lte. Ich wusste also auch, was dort gesprochen wurde.

Ein anderes Beispiel: Bevor ich in einem Text aus dem Knast den Bosch-Konzern dafür kritisiert habe, dass in seiner türkischen Niederlassung Mitarbeiter entlassen wurden, weil sie sich einer Gewerkschaft angeschlossen hatten, habe ich das aus dem Knast heraus nochmal überprüft. Ich war so gewissenhaft wie m?glich, auch um daraus Rückschlüsse für das eigene Verhalten ziehen zu k?nnen. Die Fragen waren ja immer: Wo steht die türkische Regierung gerade, was will sie, wie k?nnen wir, wie kann ich darauf reagieren? Da kann jede Information hilfreich sein, um Schlussfolgerungen zu ziehen, was ich machen kann und was meine Anw?lte und Unterstützer machen k?nnen. Ich glaube nicht, dass ich jemals wieder zu einem Thema so gut auf dem Laufenden sein werde wie damals.

Hilft diese Feindanalyse auch bei der Analyse der gegenw?rtigen Situation in der Türkei?

Ich bin nicht l?nger Gegenstand des bilateralen Verh?ltnisses, also brauche ich die Feindanalyse nicht mehr. Ich verfolge die Ereignisse in der Türkei. Aber es ist ein Blick aus der Ferne. Als Korrespondent aus dem Exil kann und will ich nicht arbeiten. Ich glaube auch nicht, dass das geht. Klar, man kann von au?en viel meinen und st?ndig Leitartikel schreiben. Aber ich will -lieber Reisekosten verursachen.

Es h?tte mich fertig gemacht, wenn mich die deutsche ?ffentlichkeit nicht unterstützt h?tte. Aber passiert ist das Gegenteil, es gab eine gro?artige, überw?ltigende Anteilnahme, die zugleich riesigen Druck auf die Bundesregierung aufgebaut hat.

Deniz
Yücel
Journalist und Autor
Aktivistinnen von Amnesty stehen vor dem Brandenburger Tor und halten Plakate, mit denen sie Pressefreiheit in der Türkei fordern.

Free Deniz und mehr: Amnesty-Aktion am Tag der Pressefreiheit 2017.

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In die Türkei?

Derzeit nicht. Ich brauche weder Erdo?an noch die Türkei, um meinen Job zu machen. Ich wollte Journalist werden, seit ich mit 16 mein erstes Praktikum im Lokalteil der Mainzer Allgemeinen Zeitung gemacht habe.

Du hattest politische und diplomatische Unterstützung von Angela Merkel, Sigmar Gabriel und Gerhard Schr?der. Und du hattest mediale und gesellschaftliche Unterstützung. Wie unterscheidet sich diese Unterstützung?

Das war ein Orchester. Die Unterstützer hatten unterschiedliche Aufgaben, und das war auch gut so. Wenn es nach der Bundesregierung gegangen w?re, h?tte man versucht, alles im Stillen zu l?sen. Das habe ich am Anfang, als ich in die Residenz geflüchtet bin, auch versucht. Ich war nicht darauf aus, zum Posterboy der Pressefreiheit zu werden. Nachdem die Bemühungen der Bundesregierung um eine stille L?sung gescheitert sind, habe ich entschieden, selbst zur Polizei zu gehen. Mir war da bereits klar, dass dieser Schritt auch einer in den Knast sein k?nnte. Dennoch war das, so paradox es klingt, auch ein Schritt in die Freiheit. Als Gast der Bundesregierung in der Botschafterresidenz musste ich selbst für eine Pizzabestellung um Genehmigung fragen – die ich nicht bekam. Als ich die Residenz verlie?, wusste ich: Jetzt kann mir niemand mehr vorschreiben, was ich zu tun und zu lassen habe.
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Rote Herzluftballons mit einem aufgedruckten schwarzen Konterfei des Journalisten Deniz Yücel h?ngen vor einer Windschutzscheibe, vor der die Bremslichter von haltenden Autos aufleuchten.

Druck aufgebaut: Autokorso 2018 in Berlin.

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Jemand aus der Bundesregierung hat mir sp?ter gesagt, die "Free-Deniz-Kampagne" sei gut für die Pressefreiheit, aber schlecht für mich gewesen. Ich teile diese Einsch?tzung nicht. Selbst wenn es so w?re, dass ich ohne lautstarke mediale und -gesellschaftliche Unterstützung kürzer im Knast gesessen h?tte, dann h?tte mir das mehr zu schaffen gemacht, als so, wie es -gelaufen ist. Ich sa? ja nicht wegen einer Kneipenschl?gerei in Haft, sondern weil ich meinen Job als Journalist gemacht habe. Deswegen war die Angst, die jeder im Knast hat, n?mlich vergessen zu werden, bei mir noch viel st?rker. Es h?tte mich fertig gemacht, wenn mich die deutsche ?ffentlichkeit nicht unterstützt h?tte. Aber passiert ist das Gegenteil, es gab eine gro?artige, überw?ltigende Anteilnahme, die zugleich riesigen Druck auf die Bundesregierung aufgebaut hat.

Wie hast du das Engagement von Amnesty International wahrgenommen?

Amnesty hat schnell eine Postkartenaktion gestartet. Das war schon toll. Diese Postkarten sind übrigens nie bei mir angekommen, die wurden einfach nicht weitergeleitet. In der Untersuchungshaft hat mich regelm??ig eine Anw?ltin von Amnesty besucht, weil sie wusste, dass ich in Isolationshaft sitze. Ich wuss-te aber immer auch: Andere H?ftlinge, deren F?lle weniger prominent waren als meiner, brauchten die Unterstützung von Amnesty dringender.

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Deniz Yücel

Der Mensch

Deniz Yücel, Jahrgang 1973, geboren in Fl?rsheim (Hessen), lebt in Berlin. Seit 2017 ist er mit der Dokumentarfilmerin und Lyrikerin Dilek Mayatürk verheiratet. Er hat Politikwissenschaft an der FU Berlin studiert.

Der Journalist

Freier Autor seit 1999, 2002 bis 2007 Redakteur der Wochenzeitung Jungle World, 2007 bis 2015 Redakteur der taz, danach Türkei-Korrespondent der WeltN24-Gruppe und bis heute dort als Autor t?tig.

Der Fall

Regierungstreue Medien in der Türkei griffen Yücel bereits im Jahr 2016 an. Damals waren in der Welt zwei Artikel von ihm erschienen über E-Mails von Berat Albayrak, Schwiegersohn des Staatspr?sidenten Recep Tayyip Erdo?an und damaliger Energieminister, die vom türkischen Hackerkollektiv Redhack ver?ffentlicht worden waren. -Daraufhin erging Ende 2016 ein Fahndungsbefehl gegen Yücel. Am 14. Februar 2017 ging Yücel aus freien Stücken in Istanbul zur Polizei. Die nahm ihn sogleich in ?Gewahrsam?. Zwei Wochen danach verh?ngte ein Gericht wegen anderer Zeitungsbeitr?ge – zum Kurdenkonflikt und zum Putschversuch 2016 – Untersuchungshaft wegen ?Terrorpropaganda? und ?Volksverhetzung?. Fast ein Jahr, bis zum 16. Februar 2018, verbrachte er ohne formelle Anklage im Hochsicherheitsgef?ngnis Silivri Nr. 9, davon die l?ngste Zeit in Isolationshaft. Sp?ter stufte das türkische Verfassungsgericht die Inhaftierung als rechtswidrig ein. Dennoch hat die Staatsanwaltschaft in ihrem Pl?doyer bis zu 16 Jahren Haft gefordert. Die n?chste Verhandlung ist für den 24. Juni angesetzt.

Das Buch

Mit ?Agentterrorist? reagierte Yücel im Jahr 2019 auf sein Jahr in Haft. ?Schreiben ist Selbsttherapie?, sagt er selbst über das Buch. ?Agentterrorist? geh?rt eindeutig in die Kategorie ?politisches Buch?. Denn der Autor verbindet auf jeder Seite seine Wochen in Haft und seinen Widerstand gegen die Repression mit den politischen Verh?ltnissen jener Zeit. So entsteht eine Machtanalyse des türkischen Staates und seiner Innen-, Justiz-, Au?en- und Wirtschaftspolitik. Es ist eine Analyse, die sich zudem aus mehreren Perspektiven speist: Wo der H?ftling Yücel Details genau beobachtet, analysiert der Intellektuelle Yücel die Gro?lage und der Journalist Yücel recherchiert die Fakten. ?Agentterrorist? ist aber viel mehr als ein politisches Buch, es ist zugleich eine Liebeserkl?rung an die Liebe und an die Freiheit.

Deniz Yücel: Agentterrorist. Kiepenheuer & Witsch, K?ln 2019. 400 S., 22 Euro. Das Buch ist auch als E-Book und H?rbuch erh?ltlich.

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